Grundpfeiler eines Computerspiels
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Dicker HobbitBetreff: Grundpfeiler eines Computerspiels |
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Hallo Community,
Ich arbeite zurzeit an einer Komplexen Leistung zur These "Blitzbasic ist für die Hobbyentwicklung von Computerspielen geeignet." Dabei geh ich auch auf die Grundlagen der Computerspieleentwicklung ein. Nun meine Frage: Was sind für euch die "Grundpfeiler" von Computerspielen? (z.B. Grafik, Sound etc.) Ich habe mich schon im Internet schlau gemacht. (z.B. http://www.spieleprogrammierer...Projekt%3F) Allerdings würde ich auch gerne einmal eure Meinung, also von Hobbyentwicklern, zu diesem Thema hören. Lg Dicker Hobbit |
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XeresModerator |
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Ich würde sagen, das Wichtigste ist, dass man ein Spiel verlieren kann. Erfolg gibt es nur, wenn man auch Hindernisse überwinden muss. Ansonsten ist es mehr ein interaktiver Film anstatt eines Spiels.
Die Steuerung muss flüssig und gut durchdacht sein. Die Schwierigkeit sollte aus den Regeln stammen, denen das Spiel unterliegt, nicht daher stammen, dass die Tasten zu langsam reagieren. Bei der Grafik ist vor allem Einheitlichkeit wichtig. Pixel oder hochauflösend, Comichaft oder Realistisch - man sollte da eine klare Linie haben und Stilbrüche nur dann begehen, wenn man damit etwas zeigen/erreichen möchte. Sound sollte nicht fehlen, aber wie mit Salz sollte man ihn Maßen arbeiten. Wenn es jede Viertelsekunde pingt und klirrt, sollte man die Geräuschkulisse wenigstens abschalten können. Noch besser ist es, wenn man oft wiederholende Sounds in Variationen benutzt. Das wären in etwa die Kriterien, nach denen ich ein Spiel oder eine Spielidee bewerten würde. |
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Win10 Prof.(x64)/Ubuntu 16.04|CPU 4x3Ghz (Intel i5-4590S)|RAM 8 GB|GeForce GTX 960
Wie man Fragen richtig stellt || "Es geht nicht" || Video-Tutorial: Sinus & Cosinus THERE IS NO FAIR. THERE IS NO JUSTICE. THERE IS JUST ME. (Death, Discworld) |
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Dicker Hobbit |
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Danke Xeres
Noch eine Frage: Wie wichtig ist ein Onlinepart? Vielen neues Spiele(Tomb Raider) sind ja eigentlich für den Einzelspielermodus konzipiert. Danach wird dann noch lieblos ein Onlinemodus drangehangen. Ist das notwendig? |
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XeresModerator |
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Die großen Publisher wollen Geld verdienen, dass sollte klar sein. Wenn Multiplayerspiele beliebt sind, werden Spiele mit diesem Modus ausgestattet. Oder, um einen Kaufanreiz zu schaffen (spiele mit deinen Freunden!). Oder, weil es einfacher ist, das nötige Netzwerkzeug zu implementieren anstatt einer anspruchsvollen KI.
Solange es gekauft wird, wird es gemacht. Als Hobbyist sollte man seine Freiheit nutzen, nicht alles machen zu müssen. Entweder Solo oder Multiplayer - nie beides. Man sollte lieber Dinge herausstreichen die nicht gehen, als überhaupt nichts zu Stande zu bringen. Jeder hätte gerne das super-perfekte Spiel, das gleichzeitig ein RPG, eine Wirtschaftssimulation und eine mitreißende Geschichte beinhaltet. Vergesst das. Ambitionen sind toll, aber wenn man in den nächsten 2 Jahren irgendwas passables vorweisen will, sollte man alles nicht essentielle wegschneiden. |
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Win10 Prof.(x64)/Ubuntu 16.04|CPU 4x3Ghz (Intel i5-4590S)|RAM 8 GB|GeForce GTX 960
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feiderehemals "Decelion" |
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Stimme grundlegend Xeres zu.
Zum Online-Thema: Onlinemöglichkeiten, besser noch Multiplayer über Lan ist etwas schönes, was aus einem guten Spiel ein geniales Spiel machen kann. Muss aber nicht sein. Onlinezwang hingegen ist grauenhaft. Wenn ein Spiel wirklich als MMO ausgelegt ist, dann muss das wohl sein - Aber Onlinezwang in anderen Spielen ist sinnlos und störend. Siehe hier Assassins Creed 2 und Sim City 5 - Hier haben sich Ubisoft und EA nicht mit Ruhm bekleckert, dieser Onlinezwang ist eher eine Beleidigung für die zahlenden Fans. (Zumal im Fall Sim City das Spiel gecrackt wunderbar offline läuft, und die nervigen Stadtgrenzen nicht bestehen, während im nichtgecrackten Modus Unspielbarkeit durch Verbindungsprobleme und korrumpierte Online-Spielstände oft vorkommt.) Grüße feider |
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Firstdeathmaker |
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Also für mich muss ein Spiel vor allem unterhalten. Das ist die Grundessenz eines jeden Spiels. Alles andere hat sich dem unterzuordnen.
Diese Erkenntnis stützt sich auf meine Erfahrung, dass weder eine gute Grafik, noch Sound, noch nicht einmal die Möglichkeit zu verlieren oder zu gewinnen notwendig sind um ein fesselndes Spiel zu haben. Abgesehen davon, gibt es natürlich Dinge, die ein gutes Spiel ausmachen: + Individualität (Es sollte ein neues Spielprinzip haben oder schon bestehende sinnvoll mixxen) + Zugänglichkeit (Easy to learn, hard to master) Wie genau diese Punkte erfüllt werden, sieht natürlich von Spiel zu Spiel anders aus. Abenteuerspiele wie z.B. Uncharted oder Assasins Creed bieten ein wunderschönes Setting und eine spannende Story, lassen einem aber nicht viel Freiheit. Spiele wie Starcraft II oder Sims III überzeugen durch Spielerische Tiefe und wieder andere durch Einfachheit, wie Casualspiele. Andere ziehen den Reiz aus Teamplay (Partsspiele auf der WII, Multiplayershooter), andere aus der Sammelleidenschaft (Sammelkartenspiele, MMORPG's). |
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www.illusion-games.de
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